Georgien Nachrichten
Februar 2018
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Georgien ist kein kriminelles Land!
Wie ein Lauffeuer verbreiten sich seit einigen Tagen die Nachrichten über Georgien in der deutschen Presse, dass einzelne Fraktionsvertreter im Bundestag, sowie einige deutsche Innenpolitikexperten wie Armin Schuster vor der Visa-Freiheit für Georgien warnen. Der Grund sei die deutlich angestiegene Kriminalität seitens der georgischen Staatsbürger und Missbrauch des Asylrechts, dergestalt dass der Zeitraum für die Bearbeitung der Asylanträge häufig für organisierte Verbrechen genutzt wird. Überschriften wie „Visa-Freiheit: Regierung fürchtet georgische Diebesbanden“ (DIE WELT) oder „Zu kriminell | Union lehnt Visa-Freiheit für Georgier ab“ (BILD) werden in den sozialen Netzwerken im Sekundentakt geteilt.
Die Niederrheingruppe und was sie mit Georgien zu tun hat
Vor wenigen Wochen ist die Niederrheingruppe erschienen, der jüngste Kriminalroman von Thomas Berscheid, der jahrelang die Nachrichten auf dieser Webseite geschrieben hat. Die Niederrheingruppe spielt fast ausschließlich im Kreis Viersen und hat einen kleinen Abstecher nach Köln. In Georgien spielt die Handlung nicht. Und dennoch sind viele Erfahrungen aus dem Nachrichten über Georgien der letzten Jahre in diesen Kriminalroman mit eingeflossen.
Iwanischwili reist nach Brüssel
Der georgische Premierminister Bidsina Iwanischwili ist zu einem Besuch nach Brüssel gereist. Dies ist sein erster Auslandsbesuch nach dem Machtwechsel durch demokratische Wahlen in Georgien.
Metro soll auch bestreikt werden
Die Gewerkschaft der Beschäftigten der Metro in Tbilissi hat angekündigt, in den Streik treten zu wollen. Damit wollen die Beschäftigten der Metro den Streik der Busfahrer unterstützen. Diese waren Mitte der Woche in den Streik getreten. Sie verlangen u. a. eine Gehaltserhöhung und bessere Arbeitsbedingungen. Ein Treffen mit Verantwortlichen der Verkehrsbetriebe und der Stadtverwaltung am Sonntag war ergebnislos verlaufen, die Fahrer verlangen den Rücktritt der beiden verantwortlichen Personen.
Sammlung von Unterschriften für Rücktritt von Saakaschwili hat begonnen
Die Organisation Einheit für Rechte in Georgien hat mit der Sammlung von Unterschriften für einen Rücktritt des Präsidenten Saakaschwili begonnen. Dies teilte die georgische Nachrichtenagentur Interpressnews mit.
Kalandadse und Schamatawa von Gericht ihrer Ämter enthoben
Der Leiter des georgischen Generalstabs, Giorgi Kalandadse, und der Kommandant der vierten Brigade der Streitkräfte, Surab Schamatawa, sind ihrer Ämter enthoben worden. Eine entsprechende Entscheidung fällte der Gerichtshof in Tbilissi auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft am Sonntag.
Russland weiter gegen Beitritt Georgiens zur NATO
Russland sieht in dem geplanten Beitritt Georgiens zur NATO ein Problem. Die Annäherung an die NATO verkompliziere in großem Maße die Lösung der Konflikte mit den abtrünnigen georgischen Teilrepubliken Abchasien und Südossetien, so Wiyatscheslaw Kovalenko, der russische Botschafter in Georgien.

Nach Ansicht westlicher Beobachter nutzt Russland die abtrünnigen Teilrepubliken in Georgien und Moldawien, um weiter Druck auf die Regierungen auszuüben und zu verhindern, dass sich diese zu weit nach Westeuropa hin orientieren. Die international nicht anerkannte Führung der abtrünnigen georgischen Teilrepublik Südossetien hatte im Einklang mit der russischen Meinung bereits vor wenigen Wochen verlauten lassen, dass die Zentralregierung in Tbilisi der NATO beitreten könne, aber ohne diese abtrünnige Teilrepublik.

Nach Meinung des russischen Botschafters bringe die Mitgliedschaft Georgiens in der NATO mehr Nachteile als Vorteile für Georgien.

Der Botschafter äußerte auch die Meinung, dass der Abzug der russischen Truppen aus den abtrünnigen Teilrepubliken zu einem Ansteigen der Spannungen dort führen werde.

Die Zentralregierung in Tbilisi bemüht sich seit Jahren um einen Abzug der russischen Truppen aus den Teilrepubliken und den Aufbau von Friedenstruppen mit internationaler Besetzung. Ihre prinzipielle Bereitschaft dazu hatten die EU und mehrere Staaten in den letzten Wochen signalisiert.

Das Parlament in Tbilisi hatte am Dienstag eine Resolution verabschiedet, in der regierungsnahe Abgeordnete und Mitglieder der Opposition einstimmig den Westkurs Georgiens unterstützten.

Quelle: Civil Georgia / IBK, 13.03.2007
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Ermächtigte Übersetzerin für die georgische Sprache
Allgemein beeidigte Dolmetscherin für die georgische Sprache des Landes NRW
Georgische Übersetzungen und Georgisch Dolmetschen bei Georgisch.com - Irma Berscheid-Kimeridze
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