Georgien Nachrichten
November 2017
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
Georgien ist kein kriminelles Land!
Wie ein Lauffeuer verbreiten sich seit einigen Tagen die Nachrichten über Georgien in der deutschen Presse, dass einzelne Fraktionsvertreter im Bundestag, sowie einige deutsche Innenpolitikexperten wie Armin Schuster vor der Visa-Freiheit für Georgien warnen. Der Grund sei die deutlich angestiegene Kriminalität seitens der georgischen Staatsbürger und Missbrauch des Asylrechts, dergestalt dass der Zeitraum für die Bearbeitung der Asylanträge häufig für organisierte Verbrechen genutzt wird. Überschriften wie „Visa-Freiheit: Regierung fürchtet georgische Diebesbanden“ (DIE WELT) oder „Zu kriminell | Union lehnt Visa-Freiheit für Georgier ab“ (BILD) werden in den sozialen Netzwerken im Sekundentakt geteilt.
Die Niederrheingruppe und was sie mit Georgien zu tun hat
Vor wenigen Wochen ist die Niederrheingruppe erschienen, der jüngste Kriminalroman von Thomas Berscheid, der jahrelang die Nachrichten auf dieser Webseite geschrieben hat. Die Niederrheingruppe spielt fast ausschließlich im Kreis Viersen und hat einen kleinen Abstecher nach Köln. In Georgien spielt die Handlung nicht. Und dennoch sind viele Erfahrungen aus dem Nachrichten über Georgien der letzten Jahre in diesen Kriminalroman mit eingeflossen.
Iwanischwili reist nach Brüssel
Der georgische Premierminister Bidsina Iwanischwili ist zu einem Besuch nach Brüssel gereist. Dies ist sein erster Auslandsbesuch nach dem Machtwechsel durch demokratische Wahlen in Georgien.
Metro soll auch bestreikt werden
Die Gewerkschaft der Beschäftigten der Metro in Tbilissi hat angekündigt, in den Streik treten zu wollen. Damit wollen die Beschäftigten der Metro den Streik der Busfahrer unterstützen. Diese waren Mitte der Woche in den Streik getreten. Sie verlangen u. a. eine Gehaltserhöhung und bessere Arbeitsbedingungen. Ein Treffen mit Verantwortlichen der Verkehrsbetriebe und der Stadtverwaltung am Sonntag war ergebnislos verlaufen, die Fahrer verlangen den Rücktritt der beiden verantwortlichen Personen.
Sammlung von Unterschriften für Rücktritt von Saakaschwili hat begonnen
Die Organisation Einheit für Rechte in Georgien hat mit der Sammlung von Unterschriften für einen Rücktritt des Präsidenten Saakaschwili begonnen. Dies teilte die georgische Nachrichtenagentur Interpressnews mit.
Kalandadse und Schamatawa von Gericht ihrer Ämter enthoben
Der Leiter des georgischen Generalstabs, Giorgi Kalandadse, und der Kommandant der vierten Brigade der Streitkräfte, Surab Schamatawa, sind ihrer Ämter enthoben worden. Eine entsprechende Entscheidung fällte der Gerichtshof in Tbilissi auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft am Sonntag.
Russische Militärbasen aus Sowjetunion werden in Georgien wieder aufgebaut
Die Militärbasen aus der Zeit der Sowjetunion in der abtrünnigen Teilrepublik Abchasien sollen für die russischen Besatzungstruppen in Georgien wieder instand gesetzt werden. Zudem sollen neue Basen für die russischen Besatzungstruppen in Georgien gebaut werden. Dies sagte der international nicht anerkannte so genannte Außenminister der international nicht anerkannten abtrünnigen Teilrepublik auf dem Staatsgebiet Georgiens, Sergej Shamba.

Der Politiker sagte weiter, es sei notwendig, die Militärbasen der Sowjetunion zu reanimieren. Diese werden für die russischen Besatzungstruppen in Georgien bereitstehen.

Die größte Basis der russischen Besatzungstruppen in Georgien ist die in Gudauta. Diese wurde von den russischen Besatzungstruppen in Georgien angeblich im Jahr 1999 geräumt, Russland verhinderte allerdings eine unabhängige internationale Überprüfung der russischen Behauptung. Nach Angaben der Zentralregierung in Georgien hat Russland die Basis niemals geräumt und falsche Behauptungen über die angebliche Räumung seiner Besatzungstruppen vom georgischen Territorium verbreitet.

Russland hat angekündigt, sich westlichen Forderungen nach der Erfüllung des Waffenstillstandsabkommens vom August 2008 nicht zu beugen und jeweils 3.800 Soldaten der eigenen Besatzungstruppen zu beiden abtrünnigen Teilrepubliken auf dem Staatsgebiet Georgiens zu stationieren. Reaktionen aus Westeuropa und den USA auf die Pläne Russlands zum Annektierung von Teilen eines anderen Staates lassen Russland dabei vollkommen unbeeindruckt und demonstrieren die vollkommene Machtlosigkeit Europas und der USA gegenüber der russischen Machtpolitik.

Quelle: Civil Georgia, 18.10.2008
Innenpolitik
Außenpolitik
Panorama
Kultur
Medien
Meinung
Presseschau
Wirtschaft
Ermächtigte Übersetzerin für die georgische Sprache
Allgemein beeidigte Dolmetscherin für die georgische Sprache des Landes NRW
Georgische Übersetzungen und Georgisch Dolmetschen bei Georgisch.com - Irma Berscheid-Kimeridze
Georgische Übersetzungen und Georgisch Dolmetschen bei Georgisch.com - Irma Berscheid-Kimeridze