Georgien Nachrichten
August 2018
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
Georgien ist kein kriminelles Land!
Wie ein Lauffeuer verbreiten sich seit einigen Tagen die Nachrichten über Georgien in der deutschen Presse, dass einzelne Fraktionsvertreter im Bundestag, sowie einige deutsche Innenpolitikexperten wie Armin Schuster vor der Visa-Freiheit für Georgien warnen. Der Grund sei die deutlich angestiegene Kriminalität seitens der georgischen Staatsbürger und Missbrauch des Asylrechts, dergestalt dass der Zeitraum für die Bearbeitung der Asylanträge häufig für organisierte Verbrechen genutzt wird. Überschriften wie „Visa-Freiheit: Regierung fürchtet georgische Diebesbanden“ (DIE WELT) oder „Zu kriminell | Union lehnt Visa-Freiheit für Georgier ab“ (BILD) werden in den sozialen Netzwerken im Sekundentakt geteilt.
Die Niederrheingruppe und was sie mit Georgien zu tun hat
Vor wenigen Wochen ist die Niederrheingruppe erschienen, der jüngste Kriminalroman von Thomas Berscheid, der jahrelang die Nachrichten auf dieser Webseite geschrieben hat. Die Niederrheingruppe spielt fast ausschließlich im Kreis Viersen und hat einen kleinen Abstecher nach Köln. In Georgien spielt die Handlung nicht. Und dennoch sind viele Erfahrungen aus dem Nachrichten über Georgien der letzten Jahre in diesen Kriminalroman mit eingeflossen.
Iwanischwili reist nach Brüssel
Der georgische Premierminister Bidsina Iwanischwili ist zu einem Besuch nach Brüssel gereist. Dies ist sein erster Auslandsbesuch nach dem Machtwechsel durch demokratische Wahlen in Georgien.
Metro soll auch bestreikt werden
Die Gewerkschaft der Beschäftigten der Metro in Tbilissi hat angekündigt, in den Streik treten zu wollen. Damit wollen die Beschäftigten der Metro den Streik der Busfahrer unterstützen. Diese waren Mitte der Woche in den Streik getreten. Sie verlangen u. a. eine Gehaltserhöhung und bessere Arbeitsbedingungen. Ein Treffen mit Verantwortlichen der Verkehrsbetriebe und der Stadtverwaltung am Sonntag war ergebnislos verlaufen, die Fahrer verlangen den Rücktritt der beiden verantwortlichen Personen.
Sammlung von Unterschriften für Rücktritt von Saakaschwili hat begonnen
Die Organisation Einheit für Rechte in Georgien hat mit der Sammlung von Unterschriften für einen Rücktritt des Präsidenten Saakaschwili begonnen. Dies teilte die georgische Nachrichtenagentur Interpressnews mit.
Kalandadse und Schamatawa von Gericht ihrer Ämter enthoben
Der Leiter des georgischen Generalstabs, Giorgi Kalandadse, und der Kommandant der vierten Brigade der Streitkräfte, Surab Schamatawa, sind ihrer Ämter enthoben worden. Eine entsprechende Entscheidung fällte der Gerichtshof in Tbilissi auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft am Sonntag.
Privatisierung in Georgien: zu Wasser, mit der Bahn und in die Luft
Die georgische Staatskasse hat erneut eine große Überweisung verbuchen dürfen: Das britische Unternehmen Marine Capital hat für den Kauf der vor kurzem privatisierten Georgian Ocean Shipping Company eine Rate in Höhe von 93 Millionen Dollar überwiesen. Dies teilte Premier Surab Nogaideli am Freitag vor der Presse mit. Das Geld soll in den Ausbau der Energieversorgung sowie der Verkehrsinfrastruktur gesteckt werden.

Nogaideli teilte auch mit, daß das Vergabeverfahren für den Umbau des Flughafens in Tbilisi vor dem Abschluß stehe. Für die Arbeiten hatten sich zwei türkische und ein deutsches Unternehmen beworben. Eine der türkischen Firmen steht nun in engen Verhandlungen mit der Regierung in Tbilisi, die endgültige Entscheidung soll in rund 2 Wochen gefällt werden.

Der Flughafen der georgischen Hauptstadt soll nach internationalen Standards umgebaut werden, die Arbeiten sollen Ende Mai 2005 beginnen und im April 2006 zu Ende sein. Das mit dem Bau beauftragte Unternehmen erhält dann für die kommenden 10 Jahre das Nutzungsrecht für den Flughafen.

Als weiteres Privatisierungsobjekt ist am Freitag der Bahnhof in Batumi unter den Hammer gekommen. Für das historische Gebäude hatte es vier Bieter gegeben, diese kamen aus Russland, der Türkei und Georgien, das Mindestgebot lag bei 250.000 Dollar. Der Bahnhof bleibt nun in georgischer Hand, den Zuschlag erhielt die TBC Group für eine Summe von 900.000 Dollar. Der neue Eigentümer will den Bahnhof zu einem Geschäftszentrum umbauen.

Quelle: Rustawi 2, 22.04.2005
Innenpolitik
Außenpolitik
Panorama
Kultur
Medien
Meinung
Presseschau
Wirtschaft
Ermächtigte Übersetzerin für die georgische Sprache
Allgemein beeidigte Dolmetscherin für die georgische Sprache des Landes NRW
Georgische Übersetzungen und Georgisch Dolmetschen bei Georgisch.com - Irma Berscheid-Kimeridze
Georgische Übersetzungen und Georgisch Dolmetschen bei Georgisch.com - Irma Berscheid-Kimeridze