Georgien Nachrichten
September 2018
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Georgien ist kein kriminelles Land!
Wie ein Lauffeuer verbreiten sich seit einigen Tagen die Nachrichten über Georgien in der deutschen Presse, dass einzelne Fraktionsvertreter im Bundestag, sowie einige deutsche Innenpolitikexperten wie Armin Schuster vor der Visa-Freiheit für Georgien warnen. Der Grund sei die deutlich angestiegene Kriminalität seitens der georgischen Staatsbürger und Missbrauch des Asylrechts, dergestalt dass der Zeitraum für die Bearbeitung der Asylanträge häufig für organisierte Verbrechen genutzt wird. Überschriften wie „Visa-Freiheit: Regierung fürchtet georgische Diebesbanden“ (DIE WELT) oder „Zu kriminell | Union lehnt Visa-Freiheit für Georgier ab“ (BILD) werden in den sozialen Netzwerken im Sekundentakt geteilt.
Die Niederrheingruppe und was sie mit Georgien zu tun hat
Vor wenigen Wochen ist die Niederrheingruppe erschienen, der jüngste Kriminalroman von Thomas Berscheid, der jahrelang die Nachrichten auf dieser Webseite geschrieben hat. Die Niederrheingruppe spielt fast ausschließlich im Kreis Viersen und hat einen kleinen Abstecher nach Köln. In Georgien spielt die Handlung nicht. Und dennoch sind viele Erfahrungen aus dem Nachrichten über Georgien der letzten Jahre in diesen Kriminalroman mit eingeflossen.
Iwanischwili reist nach Brüssel
Der georgische Premierminister Bidsina Iwanischwili ist zu einem Besuch nach Brüssel gereist. Dies ist sein erster Auslandsbesuch nach dem Machtwechsel durch demokratische Wahlen in Georgien.
Metro soll auch bestreikt werden
Die Gewerkschaft der Beschäftigten der Metro in Tbilissi hat angekündigt, in den Streik treten zu wollen. Damit wollen die Beschäftigten der Metro den Streik der Busfahrer unterstützen. Diese waren Mitte der Woche in den Streik getreten. Sie verlangen u. a. eine Gehaltserhöhung und bessere Arbeitsbedingungen. Ein Treffen mit Verantwortlichen der Verkehrsbetriebe und der Stadtverwaltung am Sonntag war ergebnislos verlaufen, die Fahrer verlangen den Rücktritt der beiden verantwortlichen Personen.
Sammlung von Unterschriften für Rücktritt von Saakaschwili hat begonnen
Die Organisation Einheit für Rechte in Georgien hat mit der Sammlung von Unterschriften für einen Rücktritt des Präsidenten Saakaschwili begonnen. Dies teilte die georgische Nachrichtenagentur Interpressnews mit.
Kalandadse und Schamatawa von Gericht ihrer Ämter enthoben
Der Leiter des georgischen Generalstabs, Giorgi Kalandadse, und der Kommandant der vierten Brigade der Streitkräfte, Surab Schamatawa, sind ihrer Ämter enthoben worden. Eine entsprechende Entscheidung fällte der Gerichtshof in Tbilissi auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft am Sonntag.
Schlammschlacht mit Worten im Parlament in Georgien
Der georgische Präsident Saakaschwili hat am Dienstag eine Rede zur Lage der Nation in Georgien gehalten. Saakaschwili nutzte diese Chance, um die Opposition in Georgien zu beschimpfen. Den Abgeordneten Dchondi Baghaturia nannte Saakaschwili dabei eine Narren, dumm und warf ihm vor, sich im Schlamm zu wälzen. Letzteres sei sein natürlicher Zustand, wetterte Saakaschwili.

Saakaschwili kündigte an, seiner Nationalen Bewegung erneut zum Wahlsieg zu verhelfen. So versprach er bei seiner Rede Geldleistungen für Familien und sprach von Demokratie, Wirtschaft sowie Wahlen.

Saakaschwili rühmte sich, die Korruption in Georgien bekämpft zu haben. Baghaturia unterstellte Saakaschwili persönlich, sich und seine Familie durch Korruption bereichert zu haben. Er fragte Saakaschwili, wie es komme, dass Saakaschwilis Mutter Besitzerin einer Universität in Tbilisi und Saakaschwilis Vater Eigner einer Kurklinik werden konnte. Saakaschwili fiel Baghaturia ins Wort und vertrat die Meinung, sein Vater sei nur der Direktor der Klinik und nicht der Eigentümer. Daraufhin sagte Saakaschwili zu Baghaturia, dessen natürliche Position sei es, sich im Schlamm zu wälzen. In der Klinik gebe es sehr guten Schlamm für ihn. Die Sicherheitskräfte werden Baghaturia in die Klinik begleiten, dort werde man für ihn einen sehr guten Schlamm mixen und alle seine Phantasien werden Baghaturia vergehen, drohte Saakaschwili.

Baghaturia antwortete darauf an Saakaschwili gewandt, dass sei dessen Höflichkeit und Takt. Saakaschwili ging währenddessen aus dem Saal und riss dann bei der Rückkehr den Witz, er habe seinen Vater angerufen, damit er den Schlamm für Baghaturia vorbereite.

Quelle: Civil Georgia / Interpressnews, 29.02.2012
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Ermächtigte Übersetzerin für die georgische Sprache
Allgemein beeidigte Dolmetscherin für die georgische Sprache des Landes NRW
Georgische Übersetzungen und Georgisch Dolmetschen bei Georgisch.com - Irma Berscheid-Kimeridze
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