Georgien Nachrichten
Dezember 2017
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
Georgien ist kein kriminelles Land!
Wie ein Lauffeuer verbreiten sich seit einigen Tagen die Nachrichten über Georgien in der deutschen Presse, dass einzelne Fraktionsvertreter im Bundestag, sowie einige deutsche Innenpolitikexperten wie Armin Schuster vor der Visa-Freiheit für Georgien warnen. Der Grund sei die deutlich angestiegene Kriminalität seitens der georgischen Staatsbürger und Missbrauch des Asylrechts, dergestalt dass der Zeitraum für die Bearbeitung der Asylanträge häufig für organisierte Verbrechen genutzt wird. Überschriften wie „Visa-Freiheit: Regierung fürchtet georgische Diebesbanden“ (DIE WELT) oder „Zu kriminell | Union lehnt Visa-Freiheit für Georgier ab“ (BILD) werden in den sozialen Netzwerken im Sekundentakt geteilt.
Die Niederrheingruppe und was sie mit Georgien zu tun hat
Vor wenigen Wochen ist die Niederrheingruppe erschienen, der jüngste Kriminalroman von Thomas Berscheid, der jahrelang die Nachrichten auf dieser Webseite geschrieben hat. Die Niederrheingruppe spielt fast ausschließlich im Kreis Viersen und hat einen kleinen Abstecher nach Köln. In Georgien spielt die Handlung nicht. Und dennoch sind viele Erfahrungen aus dem Nachrichten über Georgien der letzten Jahre in diesen Kriminalroman mit eingeflossen.
Iwanischwili reist nach Brüssel
Der georgische Premierminister Bidsina Iwanischwili ist zu einem Besuch nach Brüssel gereist. Dies ist sein erster Auslandsbesuch nach dem Machtwechsel durch demokratische Wahlen in Georgien.
Metro soll auch bestreikt werden
Die Gewerkschaft der Beschäftigten der Metro in Tbilissi hat angekündigt, in den Streik treten zu wollen. Damit wollen die Beschäftigten der Metro den Streik der Busfahrer unterstützen. Diese waren Mitte der Woche in den Streik getreten. Sie verlangen u. a. eine Gehaltserhöhung und bessere Arbeitsbedingungen. Ein Treffen mit Verantwortlichen der Verkehrsbetriebe und der Stadtverwaltung am Sonntag war ergebnislos verlaufen, die Fahrer verlangen den Rücktritt der beiden verantwortlichen Personen.
Sammlung von Unterschriften für Rücktritt von Saakaschwili hat begonnen
Die Organisation Einheit für Rechte in Georgien hat mit der Sammlung von Unterschriften für einen Rücktritt des Präsidenten Saakaschwili begonnen. Dies teilte die georgische Nachrichtenagentur Interpressnews mit.
Kalandadse und Schamatawa von Gericht ihrer Ämter enthoben
Der Leiter des georgischen Generalstabs, Giorgi Kalandadse, und der Kommandant der vierten Brigade der Streitkräfte, Surab Schamatawa, sind ihrer Ämter enthoben worden. Eine entsprechende Entscheidung fällte der Gerichtshof in Tbilissi auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft am Sonntag.
Israelische Botschaft in Georgien besorgt über Behandlung von Geschäftsmännern im Gefängnis
Die Botschaft Israels in Georgien zeigt sich besorgt über eine brutale und unangemessene Behandlung der beiden israelischen Geschäftsmänner Roni F. und Zeev F. im Gefängnis in Georgien. Beide Geschäftsmänner hatten ein Verfahren bei einem internationalen Gerichtshof gegen die Regierung Saakaschwili gewonnen, der ihnen eine Schadensersatz in Höhe von fast 100 Millionen Dollar zugesprochen hatte. Sie waren von einem hochrangigen Mitarbeiter der Regierung Saakaschwili nach Georgien gelockt, von der Polizei der Regierung Saakaschwili festgenommen und dann von der georgischen Justiz zu Haftstrafen von mehr als 5 bzw. mehr als 7 Jahren verurteilt worden.

Die israelische Botschaft hat nun den Versuch gestartet, Protestbriefe an das für den Strafvollzug zuständige Ministerium der Regierung Saakaschwili zu schicken sowie an die Ministerien für Justiz und das Außenministerium in Georgien. Ein weiterer Brief soll nach Tel Aviv geschickt worden sein.

Roni F. hatte über seinen Rechtsanwalt einen Brief geschickt, in dem er sich über die Behandlung durch die Mitarbeiter des Gefängnisses beklagt. So seien am 17. September in Schwarz gekleidete Männer in die Zelle von F. eingedrungen, hätten ihm befohlen, aufzustehen und mit erhobenen Händen stehen zu bleiben.

Nachdem der Rechtsanwalt von F. den israelischen Botschafter in Georgien über den Vorfall informiert hatte, besuchte dieser beide israelischen Gefangenen.

Quelle: Interpressnews, 22.09.2011
Innenpolitik
Außenpolitik
Panorama
Kultur
Medien
Meinung
Presseschau
Wirtschaft
Ermächtigte Übersetzerin für die georgische Sprache
Allgemein beeidigte Dolmetscherin für die georgische Sprache des Landes NRW
Georgische Übersetzungen und Georgisch Dolmetschen bei Georgisch.com - Irma Berscheid-Kimeridze
Georgische Übersetzungen und Georgisch Dolmetschen bei Georgisch.com - Irma Berscheid-Kimeridze