Georgien Nachrichten
Dezember 2018
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
 
 
 
Georgien ist kein kriminelles Land!
Wie ein Lauffeuer verbreiten sich seit einigen Tagen die Nachrichten über Georgien in der deutschen Presse, dass einzelne Fraktionsvertreter im Bundestag, sowie einige deutsche Innenpolitikexperten wie Armin Schuster vor der Visa-Freiheit für Georgien warnen. Der Grund sei die deutlich angestiegene Kriminalität seitens der georgischen Staatsbürger und Missbrauch des Asylrechts, dergestalt dass der Zeitraum für die Bearbeitung der Asylanträge häufig für organisierte Verbrechen genutzt wird. Überschriften wie „Visa-Freiheit: Regierung fürchtet georgische Diebesbanden“ (DIE WELT) oder „Zu kriminell | Union lehnt Visa-Freiheit für Georgier ab“ (BILD) werden in den sozialen Netzwerken im Sekundentakt geteilt.
Die Niederrheingruppe und was sie mit Georgien zu tun hat
Vor wenigen Wochen ist die Niederrheingruppe erschienen, der jüngste Kriminalroman von Thomas Berscheid, der jahrelang die Nachrichten auf dieser Webseite geschrieben hat. Die Niederrheingruppe spielt fast ausschließlich im Kreis Viersen und hat einen kleinen Abstecher nach Köln. In Georgien spielt die Handlung nicht. Und dennoch sind viele Erfahrungen aus dem Nachrichten über Georgien der letzten Jahre in diesen Kriminalroman mit eingeflossen.
Iwanischwili reist nach Brüssel
Der georgische Premierminister Bidsina Iwanischwili ist zu einem Besuch nach Brüssel gereist. Dies ist sein erster Auslandsbesuch nach dem Machtwechsel durch demokratische Wahlen in Georgien.
Metro soll auch bestreikt werden
Die Gewerkschaft der Beschäftigten der Metro in Tbilissi hat angekündigt, in den Streik treten zu wollen. Damit wollen die Beschäftigten der Metro den Streik der Busfahrer unterstützen. Diese waren Mitte der Woche in den Streik getreten. Sie verlangen u. a. eine Gehaltserhöhung und bessere Arbeitsbedingungen. Ein Treffen mit Verantwortlichen der Verkehrsbetriebe und der Stadtverwaltung am Sonntag war ergebnislos verlaufen, die Fahrer verlangen den Rücktritt der beiden verantwortlichen Personen.
Sammlung von Unterschriften für Rücktritt von Saakaschwili hat begonnen
Die Organisation Einheit für Rechte in Georgien hat mit der Sammlung von Unterschriften für einen Rücktritt des Präsidenten Saakaschwili begonnen. Dies teilte die georgische Nachrichtenagentur Interpressnews mit.
Kalandadse und Schamatawa von Gericht ihrer Ämter enthoben
Der Leiter des georgischen Generalstabs, Giorgi Kalandadse, und der Kommandant der vierten Brigade der Streitkräfte, Surab Schamatawa, sind ihrer Ämter enthoben worden. Eine entsprechende Entscheidung fällte der Gerichtshof in Tbilissi auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft am Sonntag.
Übertragungswagen für Sender von Iwanischwili durch georgischen Zoll beschädigt
Der mehrfache Milliardär Bidsina Iwanischwili will einen eigenen Fernsehkanal in Georgien aufbauen. Dazu hat er einen Übertragungswagen für Satellitenübertragung im Wert von 450.000 Euro eingekauft. Dieser sei vom Zoll der Regierung Saakaschwili bei der Einfuhr nach Georgien vorsätzlich beschädigt worden, teilte am Mittwoch die Presseabteilung von Iwanischwili mit.

Wie es in der Mitteilung heißt, sei der Übertragungswagen von einer Firma in Litauen eingekauft worden. Am 9. Februar sei er dann nach Batumi geliefert worden. Der Zoll habe dann jeglichen Zugang zu dem Wagen verboten. Fünf Stunden später sei der Wagen dann freigegeben worden. Die technische Ausrüstung sei danach aber beschädigt und funktionsunfähig gemacht worden, so die Presseabteilung von Iwanischwili. Es gebe Grund zu der Annahme, dass die Beschädigung durch den Zoll mit Vorsatz erfolgt sei. Denn zuvor habe die Überprüfung durch ein Unternehmen ergeben, dass der Wagen perfekt in Ordnung war.

Die zuständige Abteilung des Finanzministeriums der Regierung Saakaschwili behauptete in einer Stellungnahme dazu, Mitarbeiter des Unternehmens hätten angeblich keinen Zugang zu ihrem Wagen verlangt. Von den Beschädigungen des Wagens wolle man erst fünf Tage später erfahren haben, so die Darstellung dieser Behörde der Regierung Saakaschwili.

Quelle: Civil Georgia, 16.02.2012

Augenzeugen berichten: Demonstrationen und der Sturm auf Imedi TV
Innenpolitik
Außenpolitik
Panorama
Kultur
Medien
Meinung
Presseschau
Wirtschaft
Ermächtigte Übersetzerin für die georgische Sprache
Allgemein beeidigte Dolmetscherin für die georgische Sprache des Landes NRW
Georgische Übersetzungen und Georgisch Dolmetschen bei Georgisch.com - Irma Berscheid-Kimeridze
Georgische Übersetzungen und Georgisch Dolmetschen bei Georgisch.com - Irma Berscheid-Kimeridze