Georgien Nachrichten
» Die Niederrheingruppe und was sie mit Georgien zu tun hat (01:00)
Vor wenigen Wochen ist die Niederrheingruppe erschienen, der jüngste Kriminalroman von Thomas Berscheid, der jahrelang die Nachrichten auf dieser Webseite geschrieben hat. Die Niederrheingruppe spielt fast ausschließlich im Kreis Viersen und hat einen kleinen Abstecher nach Köln. In Georgien spielt die Handlung nicht. Und dennoch sind viele Erfahrungen aus dem Nachrichten über Georgien der letzten Jahre in diesen Kriminalroman mit eingeflossen.
» Iwanischwili reist nach Brüssel (09:00)
Der georgische Premierminister Bidsina Iwanischwili ist zu einem Besuch nach Brüssel gereist. Dies ist sein erster Auslandsbesuch nach dem Machtwechsel durch demokratische Wahlen in Georgien.
» Metro soll auch bestreikt werden (08:30)
Die Gewerkschaft der Beschäftigten der Metro in Tbilissi hat angekündigt, in den Streik treten zu wollen. Damit wollen die Beschäftigten der Metro den Streik der Busfahrer unterstützen. Diese waren Mitte der Woche in den Streik getreten. Sie verlangen u. a. eine Gehaltserhöhung und bessere Arbeitsbedingungen. Ein Treffen mit Verantwortlichen der Verkehrsbetriebe und der Stadtverwaltung am Sonntag war ergebnislos verlaufen, die Fahrer verlangen den Rücktritt der beiden verantwortlichen Personen.
» Unterschriftensammlung für Rücktritt von Saakaschwili hat begonnen (08:00)
Die Organisation „Einheit für Rechte in Georgien“ hat mit der Sammlung von Unterschriften für einen Rücktritt des Präsidenten Saakaschwili begonnen. Dies teilte die georgische Nachrichtenagentur Interpressnews mit.
» Kalandadse und Schamatawa von Gericht ihrer Ämter enthoben (19:18)
Der Leiter des georgischen Generalstabs, Giorgi Kalandadse, und der Kommandant der vierten Brigade der Streitkräfte, Surab Schamatawa, sind ihrer Ämter enthoben worden. Eine entsprechende Entscheidung fällte der Gerichtshof in Tbilissi auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft am Sonntag.
» Streik der Busfahrer in Tbilissi könnte in 5 Minuten zu Ende sein (14:00)
Die Fahrer der öffentlichen Busse in Tbilissi haben ihren Streik am Sonntag weiter fortgesetzt. Ein Treffen einer Abordnung der Fahrer mit führenden Personen der Stadtverwaltung verlief ohne Ergebnis.
» Trotz Einzelzelle: Achalaia klagt über Haftbedingungen (13:00)
Der unter dem Verdacht des Amtsmissbrauchs und einer Anklage wegen 17-fachen Mordes entgegensehende frühere Minister für Strafvollzug, Verteidigung und Inneres der Regierung Saakaschwili, Batscho Achalaia, hat sich über seine Haftbedingungen beklagt. Zudem behauptet der als enger Verbündeter des Präsidenten Saakaschwili geltende Achalaia, seine Festnahme wäre eine „reine politische Entscheidung“.
» 59 Häftlinge in Georgien entlassen (09:00)
Am Samstag sind 59 Häftlinge in Georgien aus der Haft entlassen worden. Nach dem durch demokratische Wahlen herbeigeführten Machtwechsel in Georgien hatte das für den Strafvollzug zuständige Ministerium der Regierung Iwanischwili eine Überprüfung einer großen Zahl von Einzelfällen eingeleitet. Nun gab es erneut Freilassungen.
» Saakaschwili belässt auf Kaution entlassenen Leiter des Generalstabs im Amt (19:15)
Der unter dem Verdacht des Amtsmissbrauchs festgenommene und gegen Kaution freigelassene Leiter des georgischen Generalstabs, Giorgi Kalandadse, ist wieder Leiter des Generalstabs der georgischen Streitkräfte. Eine entsprechende Anordnung traf am Samstag der georgische Präsident Saakaschwili.
» 60 Gefangene in Georgien sollen freigelassen werden (16:00)
Im Verlauf des Samstags sollen 60 Häftlinge aus dem Gefängnis entlassen. Der permanente Rat des Ministeriums für Strafvollzug hatte die Freilassung befürwortet.
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Georgische Uebersetzungen bei Georgisch.com


Timoschenko bestätigt Telefonat mit Saakaschwili: effizient, nicht kampfbereit

Die ukrainische Premierministerin und Präsidentschaftskandidatin Yulia Timoschenko hat den Einsatz so genannter „Wahlbeobachter“ der Regierung Saakaschwili aus Georgien in der Ukraine gewürdigt. Zugleich bestätigte sie, dass sie mit dem georgischen Präsidenten Saakaschwili telefoniert habe.

Dabei bezeichnete Timoschenko die Äußerungen ihres Rivalen Viktor Janukowitsch von der Partei der Regionen als eine „billige Provokation“, dass die „Wahlbeobachter“ zur Destabilisierung in den Regionen beitragen sollten, in denen Janukowitsch über eine Mehrheit verfügt.

Die erste Runde der Wahlen habe gezeigt, dass die „Wahlbeobachter“ der Regierung Saakaschwili aus Georgien Wahlbeobachter seien, so Timoschenko.

Zugleich bestätigte Timoschenko, dass sie mit Saakaschwili telefoniert hat. Allerdings meinte sie dazu, ein Wort aus dem Telefonat sei falsch gedeutet worden. Ein Wort von Saakaschwili in russisch sei als „kampfbereit“ übersetzt worden. Er habe aber „effizient“ gemeint, so Timoschenko. Saakaschwili habe „effiziente Beobachter“ gemeint und nicht Ninja-Kämpfer.


Civil Georgia, 28.01.2010

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