Die frühere georgische Parlamentspräsidentin und jetzige Oppositionspolitikerin Nino Burdshanadse befürchtet ein wachsendes Desinteresse der Weltwirtschaft an Georgien. Sie sagte dies nach der Teilnahme als Gast am Weltwirtschaftsforum in Davos, zu dem sie eingeladen war.
Wie Burdshanadse sagte, habe nicht ein einziger Vertreter der Regierung Saakaschwili an dem wichtigen Forum teilgenommen. Von Seiten der Regierung Saakaschwili werde auch in Zukunft niemand mehr in den kommenden Jahren eingeladen werden. Dies bedeute, dass Georgien nicht mehr als bedeutendes Land in der Region eingestuft werde.
Der Grund für die internationale Isolation, so Burdshanadse, sei das Benehmen des Regimes Saakaschwili. Die Anschuldigungen aus dem Bericht der Tagliavini-Kommission zum Krieg mit Russland und das Benehmen der „Wahlbeobachter“ in der Ukraine seien für die Welt nicht hinnehmbar.
Burdshanadse sagte zudem, der Präsident Saakaschwili sei weder zu dem Weltwirtschaftsforum noch zu der Sicherheitstagung in München eingeladen worden.Interpressnews, 02.02.2010
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