Die Regierung Saakaschwili will keine so genannten „Wahlbeobachter“ mehr zur zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen in die Ukraine schicken. Dies versprach Sprecherin Manana Manjgaladse am Mittwoch.
Ein abgehörtes und in der Ukraine veröffentlichtes Telefongespräch des georgischen Innenministers Merabischwili hatte offenbart, dass es sich bei den so genannten „Wahlbeobachtern“ und Sondereinheiten des Innenministeriums gehandelt hatte. Die Opposition in Georgien kritisierte die ihrer Meinung nach erfolgte Einmischung des Präsidenten Saakaschwili in die Wahlen in der Ukraine. Auch ein abgehörtes Gespräch zwischen Saakaschwili und der Präsidentschaftskandidatin Timoschenko zeigte, dass die so genannten Wahlbeobachter die Wahlen beeinflussen sollten. Civil Georgia, 03.02.2010
Diesen Artikel in Druckansicht öffnen
Mehr aus dem Ressort Aussenpolitik: