Der georgische Präsident Saakaschwili hat mehrere Führer der Opposition in Georgien, die auf der Suche nach einem Neustart der Beziehungen zwischen beiden Staaten nach Russland gereist waren, als „lahme Enten“ bezeichnet. Zudem kritisierte Saakaschwili, dass die Politiker versuchen würden, die von ihm abgebrochenen Beziehungen zu Russland wieder aufzubauen.
Ein Beispiel, dass man nicht mit Konfrontation, sondern mit Gesprächen etwas erreichen kann, hatte vor kurzem der ehemalige georgische Premierminister und jetzige Oppositionspolitiker Surab Nogaideli geliefert. Nach mehreren Reisen nach Russland gelang es ihm, mehrere Jugendliche frei zu bekommen, die von den russischen Besatzungstruppen in der abtrünnigen Teilrepublik Südossetien in Georgien entführt worden waren. Saakaschwili und die Nationale Bewegung schimpften über den Erfolg von Nogaideli. Bemühungen der Regierung Saakaschwili waren zuvor erfolglos geblieben. Georgian Times, 02.02.2010
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