In der vergangenen Woche hat der Journalist Wachtang Komachidse in der Schweiz für sich und seine Familie politisches Asyl beantragt. Grund waren Morddrohungen gegen ihn von Seiten der Behörden der Regierung Saakaschwili (siehe Kasten auf der rechten Seite). Zudem gab es eine diskreditierende Sendung von Real TV. Zu dieser hat sich der frühere georgische Ombudsmann und jetzige Oppositionspolitiker Sosar Subari geäußert.
Subari sagte, diese Sendung sei ein Teil einer Kampagne der Regierung, da der Sender Real TV von der Regierung kontrolliert und finanziert werde. Sobald sie festgestellt hätten, das Komachidse politisches Asyl beantragen wolle, hätten sie nur eine Stunde Zeit gebraucht, um 30 Jahre altes Material zu einem Fall aufzuspüren.
Als er selber Ombudsmann war, verglich Subari, hätten die gleichen Leute mehrere Wochen gebraucht, um Material zu Fällen zu finden, die gerade einmal 2, 3 Jahre zurückliegen. Es sei interessant zu erfahren, warum dies nun so schnell gegangen sei. Per Zufall sei dies nicht geschehen, zeigte sich der langjährige frühere Ombudsmann überzeugt. Humanrights.ge, 19.02.2010
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